Die Deutsche Wolke

Die Open Source Initiative "DEUTSCHE WOLKE“ wurde durch einen Verbund namhafter deutscher, wie auch internationaler Organisationen ins Leben gerufen. Das Ziel der Initiative ist der Aufbau einer föderalen Cloud-Infrastruktur in Deutschland. In ihrem jeweiligen Tätigkeitsfeld sind die beteiligten Partner hervorragend. sie genießen langjähriges Kundenvertrauen und haben sich durch innovative Entwicklungen am Markt positioniert und behauptet.

Cloud Computing hat sich binnen weniger Jahre rasant weiterentwickelt, neue Geschäftsfelder erschlossen und aufgrund immer schneller werdender Internetanbindungen an Attraktivität Boden gegenüber herkömmlichen IT-Infrastrukturen, welche mit hohen Investitions- und Unterhaltskosten verbunden sind, gewonnen. Bereits im Jahr 2010 sprach sich René Obermann (damals Vorsitzender der Deutschen Telekom) ausdrücklich für eine "Cloud Made in Germany" aus. Er plädiert für einheitliche und offene Schnittstellen bzw. Standards.

Die Initiative DEUTSCHE WOLKE setzt die Vision "Cloud Made in Germany" um: mit offenen Standards und Schnittstellen, höchster Verfügbarkeit und vor allen Dingen mit den geltenden, strengen Datenschutzrichtlinien. Kompromisslos.

Durch die Virtualisierung von Serverfarmen, d.h. die Bündelung und Neuverteilung vorhandener IT-Ressourcen unabhängig von deren Standort, ist es bisherigen Cloud-Anbietern kaum möglich festzustellen auf welchem Server, oder gar in welchem Land, sich von Kunden in die Cloud übermittelte Daten befinden. Ein Umstand, welcher sich aus mehreren Blickwinkeln als problematisch erweist.

Einerseits entsteht kundenseitige Unsicherheit über den Verbleib der Daten und die angesprochene Zuordenbarkeit der selbigen. Im Falle eines Anbieterwechsels oder bei Hardwareversagen ist es vor Nutzer nicht nachvollziehbar, ob tatsächlich alle Daten aus der Cloud extrahiert wurden bzw. ob sich eventuell verlorene Daten wieder rekonstruieren lassen.

Andererseits bleibt unklar, welche Drittunternehmen Zugriff auf eingespeiste Daten nehmen können oder inwiefern Staaten außerhalb Deutschlands bzw. der EU diese Daten verwenden können. Aus datenschutzrechtlicher Sicht ist es also mehr als problematisch, wie sensible Firmendaten im Cloud Computing behandelt und rechtlich abgesichert werden.

Was die Cloud-Infrastruktur der DEUTSCHEN WOLKE von bisherigen Lösungen abgrenzt, ist der „Made in Germany“ Charakter. Aktuell wird der Markt von Lösungen aus Übersee beherrscht. Dort gespeicherte Daten unterliegen eben nicht den verhältnismäßig strengen und eng gefassten und im Grundgesetz verankerten Datenschutzrichtlinien Deutschlands. Ebenfalls ist der Speicherort der ausgelagerten Daten nicht eindeutig nachweisbar, d.h. auf welchem Server oder auf welcher Festplatte sich die jeweiligen Kundendaten befinden.

Die DEUTSCHE WOLKE geht speziell auf die Wünsche und Forderungen in Deutschland ansässiger Organisationen ein: Sie füllt somit die vorhandenen Lücken des Cloud-Computing durch eine maßgeschneiderte Cloud-Lösung aus, die auf hierzulande ansäßige Organisationen optimiert und zugeschnitten ist. Unter folgenden Prämissen wurde die "Cloud Made in Germany" entwickelt:

Der Showcase veranschaulicht die Architektur, die konkrete Umsetzung der kompletten Cloud-Infrastruktur (IaaS und SaaS), den aktuellen Stand und die bisher gewonnen Erkenntnisse der Initiative. Das Fundament der Infrastruktur bilden die redundanten Rechenzentren der Partner an deren Standorten, u. a. in Frankfurt, Stuttgart und München. Die Server, Speicherkomponenten (Storage), Software, sowie das Identity-Mangement werden von diversen mittelständischen deutschen Unternehmen bereitgestellt. Die Integration der Komponenten erfolgte durch Systemintegratoren wie die B1 Systems oder die teuto.net Netzwerkdienste.